Diagnostik

Vorsorge und Frühdiagnostik

Neben den regulären Untersuchungen bei akuten Beschwerden oder Verletzungen bieten wir Ihnen auch MRT-Untersuchungen zur Vorsorge und Frühdiagnostik an. Diese erlauben häufig entweder die Darstellung kleiner krankhafter Befunde, die noch nicht symptomatisch geworden sind und die sich gut behandeln lassen oder dokumentieren den aktuellen, gesunden Stand. Zu diesen Untersuchungen gehören die Ganzkörper-MRT, die MRT der weiblichen Brust (Mamma-MRT), der Prostata (Prostata-MRT) sowie die Gefäßdarstellung der Halsgefäße zur Plaquediagnostik. Die Untersuchungen werden in unserer stressfreien Atmosphäre durchgeführt. Wir besprechen anschließend mit Ihnen die Befunde und erörtern möglicherweise notwendige weitere Schritte. Haben Sie Bedenken oder leiden Sie unter Platzangst? Wir können Ihnen helfen. Nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf und sprechen Sie breites im Vorfeld mit unserem erfahrenen Praxisteam. Für manche der Vorsorgeuntersuchungen ist die Gabe von Kontrastmitteln notwendig, andere lassen sich sehr gut nativ – d.h. ohne Kontrastmittel – durchführen.

Die Dauer der Untersuchungen schwanken zwischen 15-65 Minuten.

Herzdiagnostik

Mit der Kernspintomographie (Kardio-MRT) ist es möglich, das schlagende Herz zu beobachten, die Tätigkeit der Herzklappen zu prüfen und Funktionsparameter, wie das Auswurfvolumen exakt zu messen. Das Auswurfvolumen ist die Menge an Blut, die das Herz in die Adern pumpt. Darüber hinaus kann ausschließlich mit der Kardio-MRT sehr gut die Struktur des Herzmuskels und eine mögliche Schädigung durch Viren (Myokarditis), entzündliche Erkrankungen (wie z.B. Sarkoidose) oder vom Patienten unbemerkte („stumme“) Infarkte nachweisen oder ausschließen.

 

Die Dauer einer Kardio-MRT beträgt ca. 30 Minuten.

Bildgebung der Prostata

Die MRT der Prostata stellt die genauste Methode zur Detektion oder zum Ausschluss eines signifikanten, d.h. behandlungswürdigen, Prostatakarzinoms. Die MRT Untersuchung wird dabei multiparametrisch durchgeführt. Das heisst, dass im MRT unterschiedliche Aufnahmen gemacht werden, die die Form und Struktur, die Zelldichte und den Blutfluss bildlich darstellen können. Aus diesen unterschiedlichen Informationen wird dann nach dem PI-RADS Schema die Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen eines Prostatakarzinoms abgeleitet. Das MRT hat dabei eine Genauigkeit von ca. 90% und ist somit der digital rektalen Untersuchung, dem Ultraschall und dem PSA-Test alleine überlegen.

Die Dauer der Untersuchung liegt bei ca. 30 Minuten.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:
https://www.jameda.de/gesundheit/maenner/prostatakrebs-mit-mrt-erkennen/

Bildgebung der Brust

Die MRT der Brust (MR-Mammographie) ist das genauste Verfahren zum Nachweis oder Ausschluss bösartiger Veränderungen des Drüsengewebes. Die Untersuchung erfordert keine Strahlung und keine Kompression der Brust wie in der konventionelle Mammographie. Sie ist auch bei Brustimplantaten in gleicher, hoher Qualität durchführbar. Bei der Fragestellung nach einem mutmaßlichen Tumor der Brust wird Kontrastmittel benötigt, sollte die mutmaßliche Ruptur eines Implantats untersucht werden, kann ohne Kontrastmittel untersucht werden.

 

Die Dauer der MR-Mammographie beträgt ca. 25-30 Minuten.